Fraunhofer IGD http://www-old.igd.fraunhofer.de http://www.igd.fraunhofer.de/sites/default/files/fraunhofer_igd_logo.gif Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD http://www.igd.fraunhofer.de de-de Der Bioreaktor in der Datenwolke <img src="http://www-old.igd.fraunhofer.de/sites/default/files/Webbaner-Bioreaktor_524x210px.jpg" border="0" width="524px" height="auto" /><br/>Datum: 01.12.2016<br/>Pressemeldung: 32-2016<br/>Kleine und mittlere Unternehmen haben Bedarf an Ingenieursoftware und hoher Rechenleistung. Ein vom Fraunhofer IGD koordiniertes EU-Projekt stellt beides zur Verfügung. Durch Cloud-Technologie wird unter anderem der Betrieb von Bioreaktoren effizienter. Österreichische Partner profitieren bereits von den neuen Möglichkeiten. (Darmstadt/Rostock/Graz) Bioreaktoren sind Systeme, in denen Zellen, Mikroorganismen oder sehr kleine Pflanzen kultiviert werden. Ziel ist es, Zellen oder Stoffwechselprodukte zu gewinnen, welche die pharmazeutische und chemische Industrie zum Beispiel für Medikamente benötigt. Für die erfolgreiche Kultivierung ist es wichtig, dass Werte wie Sauerstoffgehalt, Temperatur und pH-Wert genau eingehalten werden. Aufwendige Simulationen sind für die genaue Planung der Kultivierung notwendig. Für kleine und mittelständische Ingenieurbüros ist es nicht leicht, diese Berechnungen wegen immenser Investitionskosten in die benötigte Hardware selbst durchzuführen. Eine Lösung bietet das EU-Projekt CloudFlow. 47 Partnerinstitutionen aus 13 europäischen Ländern arbeiten hier zusammen. Die Idee ist, mittels Cloud-Computing kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit zu eröffnen, Simulationssoftware über das Internet auf der CloudFlow-Plattform zu nutzen. Die zur Verfügung stehenden Server stellen dabei sehr hohe Rechenleistungen zur Lösung komplexer Aufgaben bereit (High Performance Computing; HPC). „In der Praxis müssen vor allem kleinere Unternehmen auf viele der Möglichkeiten heute verfügbarer Ingenieursoftware verzichten“, erklärt Professor André Stork vom Fraunhofer IGD, Koordinator von CloudFlow. „Kleine Ingenieurbüros haben an manchen Speziallösungen überhaupt nur ein paar Mal im Jahr Bedarf und geben Aufträge deshalb entweder an Spezialisten weiter oder nehmen sie gar nicht an.“ Die mit CloudFlow zur Verfügung gestellte Spezialsoftware muss nicht mehr auf lokalen Rechnern installiert und lizenziert werden, sondern wird für die benötigte Zeit online genutzt. Geschäftsmodelle wie Pay-per-Use sind so möglich. Der Nutzer bezahlt für die Rechenleistung und die Zeit, in der er die Software online verwendet. Einen Anwendungstest von CloudFlow hat die im österreichischen Graz beheimatete Firma SES-Tec OG durchgeführt. SES-Tec ist auf Hightech-Simulationen spezialisiert. Für die Berechnung von Experimenten in Bioreaktoren verwendet die Firma die CFD-(Computational Fluid Dynamics)-Simulationssoftware der AVL List GmbH. Die Software AVL FIRE™ wurde im Rahmen des Projekts für eine Nutzung in der Cloud weiterentwickelt. Über die CloudFlow-Plattform setzt SES-Tec AVL FIRE™ kosteneffizient ein und nutzt gleichzeitig die Vorteile der leistungsfähigen Rechnerinfrastruktur. So werden in diesem Test parallel 25 unterschiedliche Szenarien durchgerechnet und ausgewertet, was ein wesentlicher Geschwindigkeitsgewinn ist und die Kosten erheblich reduziert. CloudFlow wird als Verbundprojekt innerhalb des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission finanziert (Fördervereinbarung Nr. 609 100). Weiterführende Informationen: http://www.eu-cloudflow.eu/ http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/Der-Bioreaktor-der-Datenwolke http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/Der-Bioreaktor-der-Datenwolke 2016-12-01T09:27:37+01:00 RSNA 2016: Fraunhofer-Lösungen jenseits der medizinischen Bildanalyse <img src="http://www-old.igd.fraunhofer.de/sites/default/files/Webbaner-RSNA_524x210px.jpg" border="0" width="524px" height="auto" /><br/>Datum: 24.11.2016<br/>Pressemeldung: 31-2016<br/>Ärzte müssen Entscheidungen treffen, um ihre Patienten bestmöglich zu behandeln. Forscher des Fraunhofer IGD arbeiten an einem Verfahren, dass Erfahrungswerte der Ärzte, Bilddaten und allgemeine Patientendaten für die Entscheidungsfindung verbindet. Aktuelle Ergebnisse werden auf der diesjährigen RSNA in Chicago zu sehen sein. (Darmstadt/Rostock/Graz) Das Jahrestreffen der Radiologischen Gesellschaft von Nordamerika (RSNA) ist die wegweisende Fachkonferenz mit begleitender Ausstellung dieser medizinischen Fachrichtung. In diesem Jahr lautet das Motto „Beyond Imaging“ und zeigt damit den neuesten Trend in der Forschung auf. „Nachdem sich in den vergangenen Jahren die Bildgebung – insbesondere in 3D – ihren festen Platz bei Diagnose und Therapie gesichert hat, stellt sich nun die Frage, wie mit diesen Verfahren und den daraus gewonnenen Daten noch besser gearbeitet werden kann“, erklärt Dr. Stefan Wesarg vom Fraunhofer IGD. Wesargs Team erregte zuletzt Aufsehen mit einem Verfahren, dass anhand von radiologischem Bildmaterial erkennen kann, ob ein Lebertumor nach einer Behandlung vollständig verschwunden ist. Die Fraunhofer-Forscher erzielen um 55 Prozent präzisiere Antworten, als mit herkömmlichen Herangehensweisen möglich. Zusammen mit seinem Kollegen Professor Jörn Kohlhammer stellt sich Wesarg nun einer neuen Herausforderung: der Auswertung großer Datenbanken radiologischer Untersuchungen. „Wir haben das Bedürfnis der Mediziner erkannt, aus den im Behandlungsalltag gesammelten Daten effektiver lernen zu wollen“, sagt Kohlhammer. „Unsere jahrelange Forschung in Visual Analytics, also in der Forschungsdisziplin, die große Datenmengen für Entscheidungsträger visuell erfahrbar macht, kommt nun Ärzten und damit auch Patienten zugute.“ Mit ihrer Erfahrung in der automatischen Bildanalyse arbeiten die hinter Wesarg und Kohlhammer stehenden Forschungsabteilungen mit Hochdruck daran, die bei radiologischen Untersuchungen anfallenden Aufnahmen zu klassifizieren. So wird eine Vielzahl an Parametern gewonnen, welche wiederum mit den allgemeinen Patientendaten wie Alter und sonstiger Verfassung verknüpft werden. Da dieses Verfahren auch nachträglich auf bereits abgeschlossene Behandlungen angewendet werden kann, entwickeln Kohlhammer und Wesarg in ihrem Forschungsprojekt „VA4Radiomics“ quasi eine Kristallkugel für Ärzte. „Ziel ist es, künftig sehr genau vorherzusagen mit welcher Behandlungsform sich das individuelle Krebsleiden eines Patienten am besten bekämpfen lässt“, erklärt Wesarg. Im Moment erproben die Forscher des Fraunhofer IGD ihren neuen Ansatz mit klinischen Partnern in Deutschland. Kohlhammer und Wesarg stellen auf der RSNA 2016 vom 27.11. bis 2.12. in Chicago Halle Süd A Stand 2565C ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor. http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/RSNA-2016-Fraunhofer-Loesungen-jenseits-der-medizinischen-Bildanalyse http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/RSNA-2016-Fraunhofer-Loesungen-jenseits-der-medizinischen-Bildanalyse 2016-11-23T14:34:52+01:00 German Canadian Concourse 2016 <img src="http://www-old.igd.fraunhofer.de/sites/default/files/Webbaner-GCC_524x210px_v2.jpg" border="0" width="524px" height="auto" /><br/>Bereits zum fünften Mal wird der German Canadian Concourse am 17. November 2016 zeitgleich in Deutschland und Kanada ausgerichtet. Auf dem transatlantischen Symposium können sich deutsche und kanadische Entscheidungsträger per Videokonferenz zu relevanten Themen austauschen. Auch das Fraunhofer IGD ist zum ersten Mal mit einem Beitrag vertreten. Unter dem diesjährigen Themenschwerpunkt „Across the Data Pond – Analyzing a Sea of Ocean Data” werden Vorträge und Paneldiskussionen in der Botschaft von Kanada in Berlin und parallel in Halifax, Kanada abgehalten und per Livestream übertragen. Prof. Dr. Uwe Freiherr von Lukas vom Fraunhofer IGD ist einer der Redner der Session „Diving Deeper: Looking into the Future of Ocean Analytics“. In seinem Vortrag „Ocean Technology Center Rostock - Supporting Research and Business in Subsea Monitoring Activities" stellt der Leiter der Abteilung „Maritime Graphics“ ein Projekt zum Bau eines weltweit einzigartigen Wissenschafts- und Wirtschaftszentrum für Unterwasser-Technologie in Rostock vor. In Rostock gibt es bereits viele Firmen und Institute, die sich auf Geräte, Systeme und Anwendungen für den Einsatz in der Tiefsee spezialisiert haben. Dadurch wird es möglich, die Potentiale der Meere und Ozeane, zum Beispiel bei der Rohstoff-Förderung oder der Energie-Erzeugung im Meer zu nutzen. Das sogenannte „Ocean Technology Center“ (OTC) soll dabei zukünftig das Wissen und Können aus Wirtschaft und Wissenschaft unter einem Dach bündeln. Dies umfasst unter anderem den Bau gemeinsamer Forschungs- und Testeinrichtungen. Auch das Fraunhofer IGD wird als ein Vorreiter auf dem Gebiet der maritimen Forschung an diesem Projekt beteiligt sein. Neben den Vorträgen und anschließenden Paneldiskussionen richten die Partnerorganisationen der Konferenz in beiden Ländern einen Empfang aus, der Gelegenheit zum vertieften Austausch und der Stärkung deutsch-kanadischer Kooperationen gibt. Die sogenannten Field Trips und Networking Receptions sind wichtige Bestandteile des German Canadian Concourse Konzepts. Die Hauptsponsoren der Konferenz sind Airbus Defence and Space und die Anwaltskanzlei Cox & Palmer. Darüber hinaus wird die Veranstaltung durch das National Research Council Canada Industrial Research Assistance Program (NRC-IRAP), Springboard sowie die Botschaft von Kanada unterstützt. Programm und Anmeldung unter: http://gcc.cmg-af.org Hier geht es zum Livestream: http://www.germancanadianconcourse.org/index.php?chapter=home&language=eng http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/AktuellesNews/German-Canadian-Concourse-2016 http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/AktuellesNews/German-Canadian-Concourse-2016 2016-11-17T11:01:39+01:00 Fraunhofer: Darmstädter Forscher verbessert Medizin- und Klimaforschung – Doktorarbeit ausgezeichnet <img src="http://www-old.igd.fraunhofer.de/sites/default/files/Webbaner-Hugo-Geiger-Preis_524x210px_0.jpg" border="0" width="524px" height="auto" /><br/>Datum: 15.11.2016<br/>Pressemeldung: 30-2016<br/>Zeitseriendaten. Sie beinhalten langfristig gesammelte Informationen, welche zu neuen Erkenntnissen führen können. Für seine Leistung bei der Entwicklung von Technologien zur Analyse dieser Daten wurde Dr. Jürgen Bernard am Montag von Fraunhofer ausgezeichnet. (Darmstadt/Rostock/Graz) Die ständig wachsenden Datenmengen zu analysieren und für Entscheidungsträger nutzbar zu machen, hat sich Dr. Jürgen Bernard in seiner Dissertation zur Aufgabe gemacht. In seiner Doktorarbeit mit dem Titel „Exploratory Search in Time-Oriented Primary Data“ beschäftigte er sich mit der Fragestellung wie Forschern und Entwicklern ein intuitiver und effektiver Zugang zu großen Mengen an Zeitseriendaten gewährt werden kann. Dabei sieht sein Lösungsweg stets die Entwicklung visuell-interaktiver Analysesysteme vor, die Anwender bei der Erforschung von verborgenem Wissen in ihren Daten unterstützen. „In meinen Anwendungsbeispielen war es mir wichtig zu zeigen, dass sich die Forschungsleistung meiner Partner zum Teil deutlich steigern ließ – und zwar durch einen intuitiven, visuell-interaktiven Zugang zu ihren Daten“, erklärt Bernard. Als Anwendungsbeispiele nennt Bernard die detaillierte Aufbereitung von Klimadaten zur Erforschung komplexer Wetterphänomene, sowie menschliche Bewegungsdaten zur Animation von Film-Charakteren. Bernards Fokus lag jedoch auf der medizinischen Forschung, da hier zeitbasierte Muster bei Krankheitsverläufen, klinischen Messungen und Therapien eine entscheidende Rolle spielen. Entsprechend aufbereitet, können diese einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Therapierung von Patienten leisten. Die Größe, Heterogenität, sowie ihr Zeitbezug stellt für die datenzentrierte Forschung grundsätzlich große Hürden dar. In Zusammenarbeit mit Kollegen der Martini-Klinik in Hamburg konnte er die Datenanalyse für die Erforschung von Prostatakrebs maßgeblich voranbringen. Bernard erläutert, die Technologie könne auch für die Analyse von Stromnetzen im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien hilfreich sein. „Auch die Analyse der Ausfallwahrscheinlichkeit von Telekommunikationsnetzen, ist durch meine Forschung abbildbar“, sagt Bernard. Beide Anwendungsbeispiele fanden Einzug in seine mittlerweile 50 wissenschaftlichen Publikationen. Für seine herausragenden Leistungen ehrte ihn die Fraunhofer-Gesellschaft in München am gestrigen Montag (14.) im Rahmen der 16. Münchner Wissenschaftstage mit dem Hugo-Geiger-Preis. http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/Fraunhofer-Darmstaedter-Forscher-verbessert-Medizin-und-Klimaforschung http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/Fraunhofer-Darmstaedter-Forscher-verbessert-Medizin-und-Klimaforschung 2016-11-14T13:55:21+01:00 Offshore-Umweltmonitoring: Das Leck in der Leitung sofort erkennen <img src="http://www-old.igd.fraunhofer.de/sites/default/files/Webbaner-Flexmot_524x210px_v03.jpg" border="0" width="524px" height="auto" /><br/>Copyright: Rendering by Kongsberg Maritime Contros GmbH – Model courtesy of Oktopus GmbH and Kongsberg Maritime Contros GmbH<br/>Datum: 09.11.2016<br/>Pressemeldung: 29-2016<br/>Leckagen an Offshore-Plattformen sind eine Gefahr für die Meeresumwelt und den Menschen. Das Monitoring-System FlexMoT erkennt Unregelmäßigkeiten und warnt vor Katastrophen. Vorgestellt wurde das System auf der diesjährigen OCEANS’16 in Monterey. (Rostock/Darmstadt/Graz) Unfälle bei der Offshore-Öl- und Gasförderung sind gefährlich. Die Havarie der Ölbohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko vor rund fünf Jahren zeigt, wie hoch die Kosten für Natur und Verantwortliche sein können. Eine Lösung wurde nun auf der diesjährigen OCEANS-Konferenz präsentiert. FlexMoT ist ein autonomes flexibles Monitoring-Tool, das im Wesentlichen zwei Aufgaben erfüllt: Es arbeitet einerseits als Langzeitmesssystem und kann andererseits auch kurzfristig in Notfallsituationen eingesetzt werden. Zudem ist der Rüstaufwand gering und die Daten sind schnell verfügbar. Anders als klassische Messsonden ermöglicht FlexMoT erstmals ein „Live-Monitoring“. Genutzt werden kann FlexMoT unter anderem als Frühwarnsystem im Bereich der Öl- und Gasförderung und zur Umweltüberwachung in den Feldern von Offshore-Windanlagen. Auch für andere Messaufgaben unter Wasser, beispielsweise für wissenschaftliche Dauermessungen sowie zur Gewässerüberwachung, ist das System geeignet. Erfolgreich getestet wurde es bereits in der Nordsee und im Skagerrak. FlexMoT wird für seine Aufgabe am Meeresboden verankert. Es erfasst Parameter wie Salzgehalt, Druck und Temperatur mit seinen Sensoren. Zusätzlich wird die Konzentration von Gasen (wie z.B. Methan) in der Wassersäule erfasst, um beispielsweise Lecks zu detektieren. „Die Sensordaten steigen je nach Einstellung einmal täglich oder bei bestimmten Ereignissen in kleinen Kurieren auf und werden über GSM oder Satellit an eine Relais-Station gesendet“, erklärte Fraunhofer-Forscher Thomas Ruth in seinem Vortrag auf der OCEANS‘16. „So sind die Daten schnell verfügbar und das System ist unabhängig von teuren Oberflächenanbindungen zur Datenübertragung.“ FlexMoT kann so bis zu einem Jahr autonom arbeiten. Das Gesamtsystem ist bewusst flexibel gestaltet. Es kann im Baukastenprinzip für unterschiedliche Einsätze und Anforderungen ausgerüstet werden. „Möglich sind Sensoren unterschiedlichster Art“, betont Ruth. „Gesammelte und abgelieferte Daten sowie der Zustand des Systems werden in einer neu entwickelten Software ausgewertet und dem Betreiber grafisch aufbereitet dargestellt.“ Dieser hat die Möglichkeit, sich auf mobilen Geräten eine schnelle Übersicht der aktuellen Situation anzusehen oder in eine tiefgehende Analyse der erfassten Daten zur Umweltüberwachung oder Forschung einzusteigen. Beteiligt an der Entwicklung des BMWi-geförderten Projektes FlexMoT waren die Unternehmen Kongsberg Maritime Contros GmbH (Kiel), Oktopus GmbH (Hohenwestedt), LEONI Elocab GmbH (Georgensgmünd) sowie das Fraunhofer IGD (Rostock) und das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung (Kiel). http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/Offshore-Umweltmonitoring-Das-Leck-der-Leitung-sofort-erkennen http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/Offshore-Umweltmonitoring-Das-Leck-der-Leitung-sofort-erkennen 2016-11-08T14:14:37+01:00 MEDICA 2016: Die Gesundheit in der digitalen Hand halten <img src="http://www-old.igd.fraunhofer.de/sites/default/files/Webbaner-HealthHand_524x210px.jpg" border="0" width="524px" height="auto" /><br/>Datum: 08.11.2016<br/>Pressemeldung: 28-2016<br/>Bei Krankenhausaufenthalten hinterlassen wir unzählige Patientendaten. Die Forscher des Fraunhofer IGD präsentieren auf der diesjährigen MEDICA in Düsseldorf eine Lösung, die dem Stationspersonal in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern erlaubt, alle Daten bei der Hand zu haben. So wird Zeit für die Patienten gewonnen. (Rostock/Darmstadt/Graz) Die persönliche Pflege ist ein wichtiger Faktor, damit Patienten ein Krankenhaus geheilt verlassen oder sich in einer Pflegeeinrichtung wohl fühlen. Der Leistungs- und Zeitdruck im modernen Pflegewesen ist jedoch so hoch, dass die individuelle Betreuung darunter leiden kann. Einer der zeitaufwendigsten Faktoren ist das Erfassen, Auswerten und Weitergeben von Patientendaten innerhalb des Stationsteams. Insbesondere durch moderne, digitale Monitoringmöglichkeiten der Vitalfunktionen, zum Beispiel mit Smartwatches, und zahlreiche neue Untersuchungsformen sind diese in den vergangenen Jahrzehnten stetig gewachsen. „Wir sind uns sicher, dass in diesen Daten jede Menge Potenzial steckt, um die Pflege und Nachsorge der Patienten besser zu gestalten und das Stationspersonal zu unterstützen“, sagt Mario Aehnelt vom Fraunhofer IGD. Er und seine Forscher-Kollegen haben mit Health@Hand eine Informationszentrale geschaffen, die alle relevanten Daten einer Station eines Krankenhauses oder einer Pflegeeinrichtung für das Personal übersichtlich visuell zusammenfasst. Mit Health@Hand hat das Pflegeteam das Befinden seiner Patienten immer im Blick. Behandlungstermine, Medikamentenvergabe und auch so banale Dinge wie Reinigungsintervalle und Belegungskapazitäten lassen sich einfach und schnell planen beziehungsweise nachvollziehen. Health@Hand kann als Informationszentrale mit allen Daten der Einrichtung interagieren und erfüllt zugleich alle hohen Standards an Sicherheit für diese sensiblen Informationen. Die Fraunhofer-Forscher sind überzeugt, dass auf diesem Wege notwendige Verwaltungs- und Übergabeaufgaben innerhalb einer Station deutlich schneller und reibungsloser erfolgen können. Die gesparte Zeit kommt den Patienten zugute. „Nicht nur, dass Health@Hand hilft den Überblick zu behalten und damit Fehler zu vermeiden, wir Patienten werden auch direkt davon profitieren“, sagt Aehnelt. „Das Pflegepersonal gewinnt hierdurch Freiräume, um individueller auf unsere Bedürfnisse einzugehen.“ Health@Hand wird vom 14. bis 17. November auf der diesjährigen MEDICA in Düsseldorf in Halle 15 Stand E05 vorgestellt. http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/MEDICA-2016-Die-Gesundheit-der-digitalen-Hand-halten http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/MEDICA-2016-Die-Gesundheit-der-digitalen-Hand-halten 2016-11-08T13:12:46+01:00 MEDICA 2016: Netzwerk TakeCare stellt sich vor <img src="http://www-old.igd.fraunhofer.de/sites/default/files/webbanner_takecare1_0.jpg" border="0" width="524px" height="auto" /><br/>Das Netzwerk für Aktivitäts- und Vitaldatenassistenz TakeCare stellt sich auf der weltweit größten Medizinmesse, der MEDICA 2016 14.-17.11.2016 auf dem Landesstand Mecklenburg-Vorpommern in Düsseldorf vor. Das vom Fraunhofer IGD koordinierte Netzwerk für Aktivitäts- und Vitaldatenassistenz TakeCare stellt sich auf der weltweit größten Medizinmesse in Düsseldorf vor. Die Netzwerkpartner präsentieren ihre Kompetenzen in der modernen, personalisierten Medizintechnologie. Aktivitäts- und Vitaldaten liefern vielfältige Informationen über den Menschen. Solche Messdaten über körperliche oder physische Parameter können wichtige Rückschlüsse auf die körperliche und geistige Entwicklung geben. Über Sensoren können diese mobil erfasst werden. Das ermöglicht die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen in der Freizeitgestaltung, der Arbeitsplatzgestaltung oder in der Unterstützung von Diagnose, Prävention oder Behandlung von Krankheiten. Das Kooperationsnetzwerk „Take Care“ - das Netzwerk für Aktivitäts- und Vitaldatenassistenz - vereint Anwender, Dienstleister, Produzente und Systementwickler aus Industrie, Forschung. Es entwickelt Technologien, Anwendungen und Assistenzsysteme mit denen Nutzer ihre Vitaldaten zu ihrem eigenen gesundheitlichen Vorteil aufzeichnen und auswerten können. Die Aktivitäts- und Vitaldatenassistenz kann so die körperliche und seelische Leistungsfähigkeit langfristig und bis ins hohe Alter erhalten. Gemeinsam setzen die Partner ihre Vision um und bündeln ihre Kompetenzen. Sie stellen Technologien bereit, ermöglichen den Betrieb, bereiten einen Markteintritt vor und unterstützen eine nachhaltige Wertschöpfung. Im Mittelpunkt von „TakeCare“ steht dabei der Mensch und die sensorbasierte Erfassung und Auswertung von Aktivitäts- und Vitaldaten sowie biometrischen Informationen in den unterschiedlichsten Ausprägungen und Anwendungsbereichen. Besuchen Sie uns vom 14. bis 17. November auf der MEDICA in Düsseldorf auf dem Gemeinschaftsstand Mecklenburg-Vorpommernin Halle 15 Stand E05. http://www-old.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/IDE/AktuellesNews/MEDICA-2016-Netzwerk-TakeCare-stellt-sich-vor http://www-old.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/IDE/AktuellesNews/MEDICA-2016-Netzwerk-TakeCare-stellt-sich-vor 2016-11-03T11:13:08+01:00 Grazer Bürgermeister zu Besuch bei Fraunhofer Austria <img src="http://www-old.igd.fraunhofer.de/sites/default/files/2016-11-02_webbanner_Dave_524px.jpg" border="0" width="524px" height="auto" /><br/>Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl besuchte im Oktober den Geschäftsbereich „Visual Computing“ von Fraunhofer Austria, um einen Blick auf innovative VR-Technologien zu werfen. Die Forscher der Schwester des Fraunhofer IGD zeigten ihm dabei neue Lösungen, mit denen sie österreichische und andere europäische Unternehmen im internationalen Wettbewerb unterstützen können. Im Vordergrund stand eine Demonstration der Virtual-Reality-Installation DAVE, die Fraunhofer Austria gemeinsam mit dem Institut für Computer Graphik und Wissensvisualisierung der TU Graz betreibt. Die DAVE ist ein Projektionsraum, in dem der Nutzer vollständig in die virtuelle Welt eintauchen kann. So können unter anderem hochwertige Produktpräsentationen und Architekturvisualisierungen schnell und kostengünstig realisiert werden. Die Potentiale dieser Technologie stellt Fraunhofer Austria der Stadt Graz und ihren Unternehmen zur Verfügung. „Diese Art der Forschung ist sehr wichtig für unsere Zukunft. Sie zeigt, wie wir die virtuelle Welt einsetzen können, um Jobs zu generieren“, betonte Siegfried Nagl bei seinem Besuch. In Graz entwickeln und erforschen die Mitarbeiter von Fraunhofer Austria zielführende Visual Computing Lösungen. Dabei stehen Interaktionen zwischen Mensch und Maschine im Mittelpunkt. Im Bereich „Visuelle Entscheidungshilfe“ werden komplexe Sachverhalte über Modelle und Simulationen dargestellt. Dazu gehört unter anderem die analysegestützte Planung von Produktionsanalagen mit umfangreichen Visualisierungen. Im »Virtuellen Engineering« ermöglicht die 3D-Technik, Neuentwicklungen realitätsnah zu konstruieren und zu erproben. Assistenzsysteme können Mitarbeiter am Arbeitsplatz so beispielsweise bei der Montage nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützen. Der Bereich »Digitale Gesellschaft« nutzt die zahlreichen Vorteile der Digitalisierung, um Erfahrungen der Menschheit festzuhalten und weiterzugeben. http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/AktuellesNews/Grazer-Buergermeister-zu-Besuch-bei-Fraunhofer-Austria http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/AktuellesNews/Grazer-Buergermeister-zu-Besuch-bei-Fraunhofer-Austria 2016-11-02T13:53:44+01:00 MUTEC 2016: Das Schweizer Taschenmesser der 3D-Scantechnologie <img src="http://www-old.igd.fraunhofer.de/sites/default/files/2016-11-01_webbanner_mutec_524px.jpg" border="0" width="524px" height="auto" /><br/>Datum: 03.11.2016<br/>Pressemeldung: 27-2016<br/>Der Erhaltungszustand von Kulturartefakten wird von Museen auch durch 3D-Scans dokumentiert. Nicht jeder 3D-Scanner ist für jedes Artefakt geeignet. Um ganze Archive zu digitalisieren, wird eine Auswahl an Scannern benötigt, die an ein Schweizer Taschenmesser erinnert. Die Forscher des Fraunhofer IGD präsentieren auf der MUTEC 2016 ihre Lösung für diese Herausforderung. (Darmstadt/Rostock/Graz) Eine der Maßnahmen zum Erhalt wertvoller Kulturartefakte in Museen ist die Digitalisierung als 3D-Modell. Auf diese Weise wird zum einen der Erhaltungszustand dokumentiert, so dass eventuelle Veränderungen leichter restaurierbar sind. Zum anderen besteht in vielen Fällen die Möglichkeit, das Original bei wissenschaftlichen Untersuchungen zu schonen, da Forscher ihre Fragestellungen nun mit dem digitalen Zwilling bearbeiten können. Museen stehen jedoch gleich vor mehreren Herausforderungen, wenn sie ihre Sammlungen digitalisieren möchten. „Die Millionen von Kulturartefakten in den Museumsarchiven sind mit den herkömmlichen Methoden, bei denen Handscanner zum Einsatz kommen, nicht digitalisierbar“, erklärt Pedro Santos vom Fraunhofer IGD. „Das würde zu lange dauern und wäre einfach zu kostenintensiv.“ Gleichzeitig weist Santos darauf hin, dass unterschiedliche Objekte und Materialien unterschiedliche Scantechnologien benötigen, um bestmögliche Ergebnisse zu erhalten. Mit ihrer voll automatisierten 3D-Scanstraße CultLab3D haben die Fraunhofer-Forscher bereits die Lösung für die massenhafte Digitalisierung von Museumsexponaten geschaffen. Nun beschäftigt sich das Team um Pedro Santos intensiv mit den unterschiedlichsten Scantechnologien. Ein Beispiel ist der Meso-Scanner V2. Dieser projiziert ein sehr feines Streifenlichtmuster auf die Objektoberfläche, das zudem in Einzelschritten im Mikrometerbereich verschoben wird. Aus dem Kamerabild dieser Lichtspiele lässt sich die genaue Beschaffenheit eines Artefakts errechnen. Gerade bei Objekten mit stark reflektierenden Oberflächen ist der Meso-Scanner V2 sehr robust und liefert hervorragende Ergebnisse. Im Portfolio der Forscher des Fraunhofer IGD befinden sich noch eine ganze Reihe weiterer Scanner, die in ihrer Summe den Eindruck eines Schweizer Taschenmessers der 3D-Scantechnologie erwecken. „Unser Ziel ist es, für jeden Artefakttyp die richtige Technik vorweisen zu können“, sagt Santos. Ihre Lösungen für 3D-Scans von Museumsartefakten präsentieren die Fraunhofer-Forscher vom 10. bis 12. November auf der MUTEC in Leipzig in Halle 2 Stand L20. http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/MUTEC-2016-Das-Schweizer-Taschenmesser-der-3D-Scantechnologie http://www-old.igd.fraunhofer.de/Presse/Presseinformationen/MUTEC-2016-Das-Schweizer-Taschenmesser-der-3D-Scantechnologie 2016-11-02T13:36:28+01:00 Münchner Wissenschaftstage 2016: „Wasser – Ressource des Lebens“ <img src="http://www-old.igd.fraunhofer.de/sites/default/files/2016-10-27_Webbanner_MuenchnerWissenschaftstage_524x210_0.jpg" border="0" width="524px" height="auto" /><br/>Wie sich der Sauerstoffgehalt am Grund der Ostsee verändert, können sich die Besucher der Münchner Wissenschaftstage mit VisAnox selbst interaktiv visualisieren lassen. Bei der diesjährigen Veranstaltung dreht sich vom 12. bis zum 15. November alles um „Wasser – Ressource des Lebens“. Der interaktive Multi-Touchtisch VisAnox wurde gemeinsam vom Fraunhofer IGD und dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) entwickelt. Salzwassereinströmungen aus der Nordsee sind für die Ökologie der Ostsee von großer Bedeutung. Eine komplexe Technik simuliert diese Strömungen und visualisiert die Veränderlichkeit sauerstofffreier Gebiete am Grund der Ostsee. Das Besondere an VisAnox – neben den vielen spielerischen Interaktionsangeboten für die Besucher – ist die Möglichkeit, vom IOW erhobene neue Daten kontinuierlich in die Simulationen einfließen zu lassen und außerdem die Präsentation um zusätzliche Themenmodule zu erweitern. Vorgestellt wird das Projekt auch in einem Vortrag von Thomas Ruth vom Fraunhofer IGD auf der Abendveranstaltung der Fraunhofer-Gesellschaft. Fraunhofer-Forscher präsentieren am Montag, den 14. November 2016, von 19 bis 20 Uhr aktuelle Projekte zum Thema „WASSER und MEERE: entdecken – nutzen – schützen“. Der Eintritt für die Veranstaltungen ist frei. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem folgenden Link: http://www.muenchner-wissenschaftstage.de/ http://www-old.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/MAG/AktuellesNews/Muenchner-Wissenschaftstage-2016-Wasser-Ressource-des-Lebens http://www-old.igd.fraunhofer.de/Institut/Abteilungen/MAG/AktuellesNews/Muenchner-Wissenschaftstage-2016-Wasser-Ressource-des-Lebens 2016-11-01T13:35:06+01:00